Leserbriefe

 

Immer wieder bekomme ich Briefe von meinen Leserinnen und Lesern. Manchmal schreibt mir ein Kind aus eigenem Antrieb. Es will mir etwas zu einem meiner Bücher mitteilen, das es gerade gelesen hat. Und manchmal schreiben mir mehrere Kinder einer Klasse, die gemeinsam und im Rahmen des Unterrichts eines der Bücher gelesen haben.

Fast alle Briefe sind mühevoll geschrieben und reich verziert mit Zeichnungen und Malereien der Schreiber. Sie sind besonders schöne Rückmeldungen zu meinen Büchern und vor allem zu den Themen, von denen Juma, Sombo, Shirin und Sabine sprechen. Die Kinder haben Fragen und sie teilen mir ihre Gedanken und ihre Empfindungen mit, die sie beim Lesen meiner Bücher hatten. Sie sind auf ihre Art, da von Kindern gemacht, authentische Besprechungen meiner Bücher. Und darüber hinaus macht es Freude, diese zu lesen.

Ich beantworte alle Briefe und ich habe sie, über die Jahre hinweg, für mich beiseite gelegt. Als ich Anfang des Jahres 2009 wieder einen dicken Umschlag mit Kinderbriefen und ein dazu gehöriges Klassenfoto bekam, dachte ich mir, dass ich Auszüge aus den Briefen und das Foto auf meiner Website veröffentlichen könnte. Ich teilte der Lehrerin meine Idee mit und fragte, ob sie, die Kinder und deren Eltern mir das erlauben würden. Die Antwort kam prompt und war positiv!

Auf dieser Seite werden in Zukunft Briefe von Kindern an mich und zu meinen Büchern veröffentlicht.

 

 

Die 5. und 6. Klassen des Alten Gymnasiums Bremen

Altes Gymnasium Bremen, Lesung für die 5. Und 6. Klassen
aus „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ am 1. Juni 2015.
Bevor ich lese, beenden die Schülerinnen und Schüler der international zusammen gesetzten Gruppe schriftlich den Satz:
Heimat ist für mich …“
Hier ein paar Beispiele! Danke, liebe Kinder und liebe Ingrid Sahner-White!


„… ein Ort, an dem ich mich wohl fühlen kann, denn in meiner Heimat nimmt mich jeder so wie ich bin.“
„… wo meine Familie ist, wo ich lebe, wo ich mich wohl fühle, wo meine Freunde sind, wo ich aufgewachsen bin.“
„… Familie, Geborgenheit, mich wohlfühlen, ein Zufluchtsort.“
„… wo ich mich wohl fühle.“
„… der Ort an dem ich wohne und wo ich mich geborgen fühle.“
 „… ein schönes Gefühl … da wo ich hingehöre.“
„… mein Zuhause …“
„… Zuhause sein.“
„… Happy sein.“
„… meine Mutter und meine Schwester.“
„… der Ort, wo ich abschalten kann.“
„… Freiheit!“
„… Spielen“.
„… mein Leben.“
„… meine Familie.“
„… man kann immer zurückkehren.“
„… der Ort, von wo ich komme.“
„… wo meine Familie aufgewachsen und geboren ist.“
 „… da, wo ich wohne. Also in Bremen.“
„… Deutschland.“
„… Bremen und Izmir.“
„… Deutschland (Bremen) und Familie.“
„… wenn ich in Bremen bin, weil dort meine Familie ist.“
„… ein Zuhause haben. Einen festen Ort, wo man lebt.“
„… mein Zuhause.“
„… bei meiner Familie zu sein.“
„… ein Ort, wo man willkommen ist.“
„… mein Haus mit meiner Familie.“
„… meine Familie.“
„… wo meine Familie lebt.“
„… ein Zuhause, wo ich lebe/lebte.“
„… wo ich und meine Eltern herkommen.“
„… dazu gehören.“
„… ein Dach zu haben, eine gute Familie, gleich behandelt zu werden.“
„… Mama und Papa, Freunde zum Spielen. Ein Dach über dem Kopf.“
„… Familie, Freunde, Glück, Freude, und mein Zuhause!“
„… mein Zuhause, meine Familie, ein Leben ohne Probleme, meine Schule, meine Freunde.“
„… bei der Familie zu sein.“
„… sich geborgen fühlen, einen Ort haben, zu dem ich zurückkommen kann.“
„… der Ort, wo ich herkomme.“
„… das Land, wo ich aufgewachsen bin.“
„…ist der Ort, wo man immer wieder zurückkommen kann.“
„… ein wichtiger Ort: Mein Zuhause, Familie, meine Freunde, Schule, sicher sein.
„… Familie, Freunde, Spaß und Geborgenheit.“
„…immer wieder dahin zurückkehren, weil ich dort meine Familie finde.“
„… wenn ich an schönen Tagen bei meiner Familie bin, Spaß habe und ich auf alle zählen kann. Und wenn ich traurig bin und meine Mama mich in den Arm nimmt, tröstet und mir alles Gute wünscht.“
„Es ist wichtig eine Heimat zu haben. Man hat mehr Sicherheit. Findet auch Freunde und lebt an einem schönen Ort.“
„Heimat ist da, wo man selber lebt. Dort, wo man immer hingehen kann und die Eltern auf einen aufpassen.“
„… mein Geburtsort.“
„Heimat ist, wenn ich überall Eidechsen sehe und es nachts 20°C ist, wenn das Meer voller Leben ist und es überall Obst und Gemüse zu kaufen gibt.“

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Die Klasse 6c vom Gymnasium in Haren

Im Herbst 2009 bekam ich eine sehr nette Email von Frau Carmen Breuckmann-Giertz aus Haren. Sie schrieb, dass sie gerade mit ihrer Klasse dabei war, das Buch „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ zu lesen und sie fragte, ob mir ihre SchülerInnen, ihre Rückmeldungen und Fragen per Email zu schicken könnten.

Inzwischen, im Januar 2010, sind die Briefe von Sophia, Alicia, Henrik, Jeannine, Steffen, Franziska, Maike R., Kim, Marco, Maike W., Marc, Niklas, Laura, Tim, Justin, Carolin, Gabriela, Thao Vy, Bärbel, Lea, Saskia, Esmé, Norman, Theresa, Isabell, Angelika, Ina, Wiebke und Judit aus der Klasse 6c vom Gymnasium Haren bei mir eingetroffen.

Danke für Eure Briefe und auch Danke an Eure Klassenlehrerin, Frau Breuckmann-Giertz, die uns zusammen gebracht hat. Ich freue mich auch, Euch bald in Eurer Schule zu besuchen und Euch persönlich kennen zu lernen.

Klasse 6c Gymnasium Haren

Sophia, Alicia, Henrik, Jeannine, Steffen und Franziska schreiben:

Wir die Klasse 6c vom Gymnasium Haren, haben das Buch „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ im Religionsunterrich gelesen und darüber gesprochen. Durch unsere Klassenlehrerin Frau Breuckmann-Giertz bekamen wir die Chance, Ihnen eine Rückmeldung zu geben und ein paar Fragen zu stellen. Ihr Buch ist Ihnen sehr gelungen. Es ist auch bewundernswert, dass sie mit den armen Kindern Projekte durch geführt haben, um ihnen zu helfen. Was wir auch noch gut fanden, dass Sie die Verhältnisse zwischen den einzelnen Personen sehr gut beschrieben haben. Man konnte sich richtig gut vorstellen, wie sich diese Menschen gefühlt haben. Durch das Buch konnten wir uns eine Vorstellung machen, wie das Leben von Juma ausgesehen hat.

Maike R., Kim, Marco, Maike W., Marc, Niklas und Laura schreiben:

Sehr geehrte Frau Siege! Wir, Schülerinnen der Klasse 6c vom Gymnasium Haren, wollen Ihnen heute eine Rückmeldung zum Buch „Juma“ schreiben. Wir finden, dass Sie in diesem Buch die Verhältnisse von Juma und seiner Familie, seinem Bruder und seinen Freunden sehr gut und beeindruckend geschildert haben. Seine Mutter und sein Bruder Abdallah waren für ihn die wichtigsten Personen in seinem Leben. Als er diese verloren hatte, brach eine Welt für ihn zusammen. Der einzige Mensch, der ihn stützte, war seine Oma, die jedoch nach kurzer Zeit wohl auch verstarb. Wir finden, dass dieses eine sehr traurige Stelle im Buch ist, weil seine Familie ganz zerbrochen ist, vor allem durch die häufigen Krankheiten. Zugleich sind diese Seiten im Buch sehr gelungen, da sie genau die Schwierigkeiten und die Hürden des Lebens in so einem armen Zirkel beschreiben. Wir freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Treffen und wünschen Ihnen bis dahin noch ein schönes Jahr 2010 und besinnliche Zeiten.

Tim, Justin, Carolin, Gabriela, Thao Vy, Bärbel und Lea schreiben:

Liebe Frau Siege, wir, Schüler der Klasse 6c des Gymnasiums Haren, haben Ihr Buch „Juma – ein Straßenkind aus Tansania“ im Religionsunterricht gelesen Wir fanden es sehr spannend, interessant und lehrreich, weil wir erste Eindrücke ins Leben afrikanischer Straßenkinder erhalten konnten. Zudem konnte man die Verhältnisse zwischen Juma und seiner Mutter, Abdallah, Akbar und seiner Oma sehr gut nachvollziehen und verstehen. Wir freuen und jetzt schon darauf, Sie hoffentlich bald zu treffen!

Saskia, Esmé, Norman, Theresa, Isabell, Angelika, Ina, Wiebke und Judith schreiben:

Sehr geehrte Frau Siege, wir, Schüler der Klasse 6c des Gymnasiums Haren, haben Ihr Buch „Juma – ein Straßenkind aus Tansania“ gründlich im Religionsunterricht durchgenommen. Es hat uns sehr gut gefallen und wir möchten Ihnen darum gerne eine Rückmeldung geben. Wir finden, dass das Verhältnis von Juma zu seiner Familie sehr gut dargestellt worden ist. Außerdem haben Sie uns mit dem Buch wirklich die Augen für die ärmere Welt geöffnet. Dank Ihres Buches haben wir sehr viel gelernt, denn es gibt nicht nur Menschen, die in Saus und Braus leben, sondern auch welche, die für ihr Leben kämpfen müssen. In Ihrem Buch ist auch die Bedeutung von Freundschaft dargestellt. Dabei ist es Ihnen gelungen darzustellen, wie wichtig Freunde im Leben sind und dass wir sie unbedingt brauchen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bald am Gymnasium Haren besuchen würden. Damit verabschieden wir uns dann auch.

 

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Die Klasse 6d vom Labenwolf-Gymnasium in Nürnberg

Im März 2009 bekam ich einen dicken Umschlag aus Nürnberg. Diesmal mit einem bunten Lesetagebuch und Briefen von den Kindern der Klasse 6d des Labenwolf-Gymnasium.

Das Lesetagebuch, reich bemalt, besteht aus folgenden Kapiteln:

  1.   Juma und ihm nahestehende Personen,
  2.   Abschiedsbrief an den Vater,
  3.   Gedanken an die Mutter,
  4.   Komm doch mit ins Zentrum,
  5.   Verteidigungsrede vor Gericht,
  6.   Kapitel 11 als Comic,
  7.   Unsere eigenen Schlusskapitel,
  8.   Briefe an Nasrin Siege.

Die Beiträge im Lesetagebuch stammen  von Andrej A., Kevin K., Sarah S., Maria B., Jelena S., Frieder K., Ines B., Corinna O., Antonia D. und Lena. Jeder Beitrag ist eine kleine wunderschön illustrierte sensible Auseinandersetzung mit Juma und Kindern, die auf der Straße leben.

 

Die Briefe haben geschrieben: Ines B., Muriel A., Anna D., Cameron, Kea N. und Moses K.

Ines B. schreibt:

Sehr geehrte Nasrin Siege,

Ihr Buch „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ hat mich sehr bewegt und ich glaube, es geht meinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden genauso. Ich habe mir viele Gedanken über das Buch gemacht und mich in Juma hinein versetzt. Ich weiß nun, wie froh ich sein kann, dass ich hier geboren bin und nicht als Juma oder Abdallah! Liebe Grüße an alle Jumas, Akbars, Moussas, Saidis, Muhamedis, Nyotas und Omaris! 

Muriel A. schreibt:

Liebe Frau Siege,

ich habe Ihr Buch gelesen und empfand dasselbe wie es Juma empfunden hat als er das Leben eines Straßenkindes gelebt hat. Ich habe mich wirklich gewundert, wie gut ich es habe und wie schlecht es anderen Kindern geht. Ich habe mir vorgenommen, dass ich nicht mehr so viel will und dass ich Geld für leidende Kinder spare.

Anna D. schreibt:

Liebe Nasrin Siege,

mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht. ... Dieses Buch hat mir bewusst gemacht wie gut ich es habe. Es hat mich sehr berührt. 

Cameron schreibt:

Liebe Nasrin Siege,

ich war auch schon mal in Afrika. Dort war ich zwei Jahre in Äthiopien. Ich sah, dass es den Menschen nicht sehr gut ging. Aber jetzt wieder zum Thema. Mir gefällt dieses Buch, weil ich es schon einmal erleben durfte. Ihr Buch war realistisch und abenteuerlich. Mir bedeutet es sehr viel die Leute in Armut und Leiden zu sehen. Ich würde sogar ein eigenes „Hotel“ aufbauen, das nur für arme Leute bestimmt ist. Was mir nicht gefällt ist, dass es kein normales Ende gibt, weil noch sehr viele Fragen offen stehen. Zum Beispiel, weiss man nicht was mit Juma passiert. Aber sonst finde ich ihr Buch wunderbar. Als ich schon vorhin sagte, dass ich das schon mal gesehen habe, damit meine ich, dass ich in Äthiopien alles schon mal gesehen und miterlebt habe. 

Kea N. schreibt:

Liebe Frau Nasrin Siege,

in der Schule haben wir Ihr Buch „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ gelesen und uns intensiv mit dem Thema Straßenkinder beschäftigt. Es hat mich sehr berührt und ich habe gemerkt, wie gut es mir eigentlich geht. Ich finde es toll, was Sie bis jetzt schon erreicht haben. 

Moses K. schreibt:

Sehr geehrte Nasrin Siege,

als ich dieses Buch las war ich begeistert! Sie erzählen eine harte Zeit eines Straßenkindes so gut! Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern, weil diese Geschichte so hart, aber trotzdem echt ist. Oft gibt es bei mir Gemüsesuppe oder Rote Beete.  Das mag ich dann nie essen, doch als ich das Buch las änderte ich mich und esse die Gemüsesuppe (die Rote Beete immer noch nicht) jetzt. Bitte hören sie mit dem Bücher schreiben nicht auf und schreiben Sie weiter so gute Bücher. Das einzige was mir nicht gefallen hat war, dass es dann nicht mehr weiter ging. 

 


Liebe Kinder der Klasse 6d und liebe Frau Annelen Meinhold,
herzlichen Dank für dieses schöne Geschenk!  Eure Nasrin Siege

Die Kinder und Annelen Meinhold hatten, während sie sich mit der Lektüre auseinander setzten,  Kontakt zu mir aufgenommen, und daraus hat sich inzwischen ein kleiner Briefwechsel zwischen der 6d und den Kindern von der „Insel“ in Addis Ababa ergeben. Das ist das Waisenkinder-Projekt, das ich in Äthiopien finanziell und mit Beratung unterstütze (siehe: www.hilfefuerafrika.de).

 

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Klasse 6d - Julius-Leber-Schule in Hamburg Schnelsen

Die Klasse 6d der Julius Leber Schule in Hamburg Schnelsen hat das Buch „Juma“ gelesen und einige von ihnen haben mir geschrieben. Dazu schreibt ihre Lehrerin Sandra Kock:

Liebe Frau Siege, anbei sende ich Ihnen einige Briefe zu Ihrem Buch „Juma“ von Schülern meiner Klasse. Sie waren wirklich alle begeistert von Ihrem Buch. Nicht alle konnten ihre Gedanken so in Worte fassen, aber jeder einzelne Schüler war tief betroffen. Zwei der Briefe sind von den Integrationskindern. Einer von ihnen hat lange gebraucht, um seinen Brief leserlich zu schreiben, aber er wollte ihn unbedingt besonders schön schreiben. Wir danken Ihnen für eine ganz besondere Leseerfahrung, die uns sicher noch lange begleiten wird.

Und das ist auch das Gefühl, das ich beim Lesen der Kinderbriefe gespürt habe: Das Bedürfnis des Briefeschreibers seine Gedanken in Worte zu fassen und mir diese mitzuteilen. Danke!

 

Klasse 6d JLS

Jan schreibt:

Guten Tag Frau Siege, heute habe ich die letzte Seite in Ihrem Buch Juma, ein Straßenkind aus Tansania gelesen. Ihr Buch hat mir gefallen, obwohl in diesem Buch viele traurige Dinge passieren. Ich denke, es ist gut für Kinder hier in Deutschland zu sehen, in welcher Armut die Kinder dort leben und wie gut es uns hier doch geht. Ich kann anderen Kindern empfehlen das Buch zu lesen.

Annika schreibt:

Liebe Frau Siege, mir hat das Buch „Juma“ gut gefallen. Ich finde es sehr schockierend, dass es manchen Kindern so schlecht geht. Juma hat es in Dar es Salaam nicht gut. Es ist sehr unfair, dass Kinder arbeiten müssen. Die Kinder, die arbeiten müssen, haben keine Kindheit, weil sie arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt bezahlen zu können. Sie können nicht zur Schule gehen. Ich finde es gut, dass Sie in Ihrem Buch darüber schreiben, dass es gefährlich ist zu rauchen oder Drogen zu nehmen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mehrere Bücher in die Läden bringen würden. Mit freundlichen Grüßen, Annika.

Niklas hat mir ein Bild von einem Haus und einem Auto gezeichnet und schreibt in dem dazu gelegten Brief:

Liebe Autorin, ich bin berührt über das Buch! Wenn wir Menschen in Deutschland Essen weg werfen, muss ich an arme Kinder denken. Ich bin echt erstaunt, wie Juma das bloß aushält. Ich bin froh, dass ich jeden Tag gesund und munter bin ...

Manuel schreibt:

Liebe Nasrin Siege, der Job der Autorin gefällt Ihnen bestimmt! Sie schreiben wunderbare Bücher, und ich finde es toll, dass Sie sich so intensiv für die Straßenkinder einsetzen. Bitte schreiben Sie weiterhin tolle Bücher. Unsere Klasse war sehr von dem Buch „Juma“ gerührt und nun haben wir überlegt, ob wir uns eine Patenschaft anlegen sollten. Jedenfalls wollte ich Ihnen in diesem Brief davon erzählen wie uns dieses Buch gerührt hat.

Jasmin schreibt:

Liebe Nasrin Siege, ich fand das Buch sehr mitreißend. Ich habe sehr oft, wenn ich gelesen habe, an die armen Kinder, die auf der Straße leben, gedacht. Ich habe nicht gewusst, dass so viele Kinder unsere Hilfe brauchen. Ich fand das Buch auch sehr spannend und musste es immer weiter lesen. Ich fand das Buch gut und kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Jana schreibt:

Mir hat Ihr Buch „Juma“ sehr gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Auf jeden Fall würde ich das Buch weiter empfehlen. Auch wenn die Geschichte traurig ist, ist sie schön. Ich habe vorher noch nie ein Buch über Straßenkinder gelesen und weiß jetzt mehr über die Kinder. Z.B., dass sie kein Geld für Ärzte und Essen haben und stehlen müssen, um nicht zu verhungern. Wenn sie erwischt werden, werden sie kräftig verprügelt. Dann können sie nicht zum Arzt, weil sie kein Geld zum Bezahlen haben. Manche Kinder sterben an Verletzungen. Von meiner Lehrerin habe ich erfahren, dass Sie selbst in Dar-es-Salaam waren und ich kann mir vorstellen, wie Sie sich gefühlt haben, als Sie die ganzen Kinder auf der Straße gesehen haben. Ich habe auch erfahren, dass Sie im Zentrum für Straßenkinder mitgeholfen haben, und das finde ich beeindruckend. Aber wie schon gesagt, ich finde Ihr Buch wirklich schön.

Denise schreibt:

Das Buch ist spannend, lustig, traurig, aber auch fröhlich. Ich mag solche Bücher ... Ich werde das Buch auch weiter empfehlen. Es ist gut, dass es erst ab 10 Jahren ist. Ich habe beim Lesen fast angefangen zu weinen, weil es so traurig ist. Es ist auch doof, dass die Kinder geschlagen werden. Jedenfalls auf Grund der Möglichkeit der Unterstützung des Zentrums geht es Juma gut. ... Schreiben Sie weiter solche Bücher, um Kindern aus Deutschland zu zeigen, wie es anderen Kindern geht und wie gut wir es haben!

Alena schreibt:

Liebe Nasrin Siege, das Buch „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“, hat mir sehr gut gefallen. Ich hab noch nicht sehr viele Bücher über arme Kinder gelesen. In diesem Buch erfährt man wie schlecht es manchen Kindern geht. Ich weiß, dass Sie selbst länger in Tansania gelebt haben. Sie brachten sicher Ihre Erlebnisse in das Buch hinein, z.B. das Zentrum. Es ist eine tolle Idee. In diesem Buch gab es: Einen Arzt, eine Schule, einen Esssaal, einen Platz zum Spielen und ein paar Leute mit denen die Kinder über alles reden können. Das Buch war sehr spannend und traurig. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und fand die Geschichte klasse geschrieben. Ich würde das Buch vielen Leuten weiter empfehlen!!!!!! Mit freundlichen Grüßen, Alena

 

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