Bericht zu meiner Lesereise im Mai 2011

in Südtirol - Berlin - Aschaffenburg und Umkreis Erlangen - Vellmar

Diesmal hatte ich mir viel vorgenommen und dabei fing alles ganz klein an ... :

Südtirol, 2. -7. Mai 2011

Als Evi Schweigkofler, die Bibliothekarin der Mittelschule Ritten (Südtirol), mich im Herbst 2010 anschrieb und mich zu einer Lesung an ihre Schule bat, bat ich sie zu schauen, ob noch weitere Bibliotheken und Schulen Interesse an einer Lesung mit mir hätten. Frau Schweigkofler schickte eine Rundmail an ihre Kolleginen und das Resultat waren Lesungen an insgesamt 11 Leseorten in Südtirol!

Ich freute mich sehr darüber, denn ich war bereits zweimal in Südtirol auf Lesereise gewesen und jedesmal hatte ich dabei tolle Begegnungen mit den Menschen dort gemacht und hatte dort Freunde gefunden.

Frau Schweigkofler stellte die Verbindung zwischen mir und den verantwortlichen Bibliothekarinnen her und so entstand meine dritte und wieder eine sehr schöne Lesereise in Südtirol, während der ich wieder tolle Begegnungen mit an Afrika und an Literatur interessierten SchülerInnen und LehrerInnen hatte, meine alten FreundInnen wieder traf und neue Freundschaften schloss.

Da ich diesmal im Mai in Südtirol war, konnte ich während der Fahrten zu den verschiedenen Leseorten Sonne und den klaren Blick auf die traumhaft schöne Landschaft geniessen.

Mein besonderer Dank geht an Evi Schweigkofler, die sich während meines einwöchigen Aufenthalts in Südtirol, sehr liebevoll und engagiert um mich und um den reibungslosen Ablauf der Lesungen gekümmert hat. Mein Dank geht auch an Thea Profunser für die Zeit, die sich sich für mich genommen hat.

Berlin, 11.-17. Mai 2011

Nach Südtirol schloss sich bald die zweite kleine Lesereise an, nämlich die in Berlin.

Hier fanden Lesungen an insgesamt sieben Leseorten statt.

Die Lesung in der Sorgencouch e.V. war mein Beitrag zu der wundervollen Arbeit von dem Verein, der sich um die Kinder im Berliner Kiez kümmert (www.kiez-kinder.de).

Die Lesungen in Berlin waren sehr unterschiedlich, schon alleine, da sie von der Altersgruppe von 1. Klasse Grundschule bis zu Lesungen für SchülerInnen der 9. Klassen reichten. Für die ganz Kleinen hatte ich dann - neben dem Bilderbuch-Kino - immer eine kleine Überraschung dabei, nämlich „das Märchen in der Dose“. Nur soviel sei verraten, denn schliesslich möchte ich noch weitere Kinder mit diesem Märchen überraschen und erheitern: Darin habe ich etwas aus dem afrikanischen Busch reingelegt, um das sich ein bestimmtes und noch nicht veröffentlichtes Märchen dreht ...

Für die älteren Schüler habe ich vor allem aus „Die Piraten von Libertalia“ und aus „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“ vorgelesen.

Mein Dank für das Gelingen dieser Lesungen in Berlin geht an die Lehrerinnen, Lehrer und Verantwortlichen der verschiedenen Leseorte in Berlin: Herrn Schega, Frau Brugger, Herrn Poethke, Fra Braun, Herrn Huth, Frau Lange, Frau Hetze, Frau Erchembajar, Frau Oehmig.

Mein ganz besonderer Dank geht an Miriam Gabriele Möllers, die von ihrem Literaturbüro aus vier Lesungen für mich organisiert hatte. Danke!

Ganz lieben Dank an meine Freundinnen Miriam und Brigitte, die mich während dieser Zeit bei sich aufgenommen haben und mir geholfen haben, mich in der Großstadt Berlin zurecht zu finden . Danke Ihr Lieben. 

Aschaffenburg und Umkreis Erlangen, Vellmar (19. - 26. Mai)

In Aschaffenburg traf ich auf eine mir wohlbekannte Schule mit ihrem neuen Namen, die sie seit Juli 2010 trägt: Ruth-Weiss-Realschule

Die Kinder einer Klasse hatten ein afrikanisches Lied einstudiert, das sie vor beiden Lesungen vorsangen. Das war sehr schön.

Auch diesmal hatte Anni Kropf die zwei Lesungen organisiert, die den Kindern das Leben von Kindern in Afrika näherbringen sollten. Sie hatte mit ihren bunten phantasievollen Dekorationen eine wunderbare afrikanische Atmosphäre ins Klassenzimmer geholt und wieder gab es danach das leckere orientalische Mittagessen, das fast schon zur Tradition geworden ist! Danke, Anni!

Die zwei nächsten Lesungen führten mich in die Nähe von Erlangen - an die Realschule in Höchststadt i.d. Aisch und an die Realschule Gräfenberg. An beiden Leseorten begegnete ich engagierten LehrerInnen und interessierten Kindern mit vielen Fragen über Afrika und den Themen, die in meinen Büchern angesprochen werden.

Mein besonderer Dank für das Gelingen dieser Lesungen und die wunderbare Aufnahme geht an die Lehrerinnen Frau Uysal und Frau Peters-Daniel. Der Aufenthalt in Höchsstadt und in Uttenreuth und eigentlich alles, was mit den Lesungen zusammen hängt, war wie ein Geschenk für mich und ich freue mich, wenn es mit unseren Plänen für das nächste Jahr klappt! Das wäre schön.

Meine letzte Lesung führte mich nach Vellmar, in die Nähe von Kassel. Auch das war eine sehr schöne Lesung. Die Kinder waren sehr interessiert und hatten viele Fragen. Schön war es auch, dass die Lesung in der Bücherei stattfand - mit all den vollen Bücherregalen um uns. Das war eine sehr schöne Atmosphäre. Mein besonderer Dank für das Gelingen dieser Lesung in der Stadtbücherei, geht an die Lehrerin Karin Reichhold und an die Leiterin der Stadtbücherei.

Woraus ich gelesen habe - Bilderbuch-Kino - Projekte

Einige Klassen hatten bereits eines meiner Bücher gelesen, andere hatten sich inhaltlich mit meiner Person als Autorin, meinen Büchern und mit Afrika im Vorab vorbereitet.

Diesmal hatte ich zwei PPPs (Power Point Präsentation) mitgenommen, die ich den Kindern, je nach Thema und Alter zusätzlich zu den Büchern zeigte:

Eine PPP als Kinderbuch-Kino zum Buch „Wenn der Löwe brüllt“.

Eine PPP zu den Hilfsprojekten in den verschiedenen afrikanischen Ländern.

Während der Planungsphase hatte ich mit den Bibliothekarinnen und Lehrerinnen den Ablauf der Lesung und das Lesen aus den entsprechenden Büchern besprochen. In manchen Lesungen habe ich ein paar Passagen aus dem „Ich kehre zurück, Dadabé“, das im Herbst 2011 erscheinen wird, vorgelesen.

Insgesamt habe ich überall, an allen Leseorten, schöne Gespräche mit interessierten großen und kleinen Menschen gehabt. Geschichten über und aus Afrika faszinieren und machen neugierig. Mit ihnen kann ich Brücken bauen zwischen den Kinder in Europa und den Kindern in Afrika.

... ja und die Dose mit dem darin verborgenen Märchen begleitet mich weiterhin...