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"Schlafende Hunde VII"

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In seinem Vorwort schreibt Thomas Bachmann, der Herausgeber dieser Anthologie: "Es ist ... ein kontroverses Buch entstanden, in dem Ansichten aufeinander prallen. Das ist gut so! Wenn Kunst, in diesem Fall Lyrik, Zeit spiegelt, Welt und Zeit, dann ist sie Kommunikationsanlass, Anlass, miteinander zu reden, zu hinterfragen, zu debattieren - als ein Weg zur Erkenntnis."

"Dies leisten die Texte der "Hunde VII". ... Gedichte sind leise, Gedichte sind keine Zeitungsartikel, keine Talkshow. Und in den seltensten Fällen sind sie der Holzhammer. Aber unterschätzen wir sie nicht, ihre Wirkung ist nicht immer gleich zu sehen. Manchmal, selten zwar, sind sie in der Lage, etwas in der Welt zu verändern."

Insgesamt 57 Autor*innen haben mit ihrer Lyrik zu dieser Anthologie beigetragen.
Auch einige meiner Gedichte sind dabei. Ich freue mich darüber.
Doch leider ist beim Druck ein Fehler entstanden: Auf S.171 erscheinen zwei meiner Gedichte als ein Gedicht.

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Frankfurter Einladung 2

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Urige Gassen, liebliche Orte & geheimnisvolle Plätze

Was macht eine Stadt für ihre Bewohner so unverwechselbar? Es sind bestimme Orte und Plätze, zu denen man eine besondere Beziehung verspürt. Sei es, weil sie Erinnerungen wecken sei es, weil man sich dort besonders wohlfühlt oder sei es, weil sie so markant und charakteristisch sind, dass sie ihre Geschichten fast von selbst erzählen. Rund 30 Autorinnen und Autoren haben sich ihre Lieblingsorte in Frankfurt ausgesucht.

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Papa kommt nach - Dad will join us later

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A Good European - Freiraum Projekt

A Good European – Acht Erzählungen, erschienen als E-Book im Rahmen von FREIRAUM, einem Projekt der Goethe-Institute in Europa. Sie können sich alle Kurzgeschichten im PDF in Deutsch und Englisch herunterladen und sich auch jede Geschichte im Poscast in Deutsch und in Englisch anhören.

Meine Kurzgeschichte Papa kommt nach / Dad will join us later ist eine davon.

"Nasrin Siege erzählt aus der Perspektive eines kleinen Mädchens, das mit seiner Mutter aus Aleppo geflohen ist. Die Traumatisierung durch den Krieg in Syrien wird in den kindgemäßen Worten auf ganz schlichte Art und Weise begreiflich. Und trotzdem: Die Ankunft in Deutschland birgt hier die Hoffnung auf Heilung." (Vorwort)


Tanz, Saron! Tanz!

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und andere Geschichten äthiopischer Kinder- und Jugendbuchautoren

Nasrin Siege (Hrsg.)

"Tanz, Saron! Tanz!" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten äthiopischer Kinder- und Jugendbuchautor*innen, entstanden während einer Schreibwerkstatt in 2012 im Goethe-Institut Addis Abeba.

Als Yonas Tarekegn, der Leiter der Bibliothek vom Goethe Institut Addis Abeba mich im Juni 2012 auf die Durchführung einer Schreibwerkstatt mit und für äthiopische Kinder- und Jugendbuchautor*innen ansprach, sagte ich gerne und mit Freuden zu. Die Aufgabe, mit äthiopischen Kolleg*innen, "am Schreiben" zu arbeiten, reizte mich. Mir war von Anfang an bewusst, dass wir voneinander lernen würden und darauf freute ich mich besonders!
Ich entwickelte für diese besondere Gruppe ein Konzept nach Maß und fertigte dazu ein entsprechendes Werkstattbuch in englischer Sprache an. Die Schreibwerkstatt fand vom 4. bis 6. September 2012 statt.


Die Teilnehmer*innen arbeiteten mit Begeisterung zu den verschiedenen Themen des Workshops im Plenum, in Kleingruppen und individuell. So entstanden nach und nach Geschichten, die z.T. nach dem Workshop weiter geschrieben wurden. Schon bald kam die Idee auf, ein gemeinsames Buch mit einer Auswahl der Geschichten herauszugeben.

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Sombintsombim-piainana malagasy / Madagaskar - Tage unseres Lebens

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In dem zweisprachigen Buch (Madagassisch und Deutsch) erzählen acht jugendliche Autor*innen und eine Illustratorin Geschichten aus ihrem Leben im Armenviertel Antohomadinika in Antananarivo (Madagaskar). Es ist 2007 in Madagaskar, im Rahmen einer Schreibwerkstatt von mir mit den Jugendlichen und finanziert von Hilfe für Afrika e.V. , entstanden. Kooperationspartner waren ATD Vierte Welt/ ATD Quart Monde Madagasikara und die Bibliothek „Fanovozantsoa Joseph Wresinski“ im Armenviertel. Das Buch ist in der Bibliothek in Antohomadinika erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf wird für aktuelle Anschaffungen der Bibliothek verwendet.

Das Buch der Jugendlichen aus dem Armenviertel ist seit dem 1. Juni 2007 auf dem madagassichen Buchmarkt!

„Wieviele Bücher haben Sie geschrieben?“ – „Wie lange schreiben Sie an einem Buch?“ – „Was bringt Sie auf das Thema von einem Buch?“ … Solche und andere ähnliche Fragen kennt wohl jeder Autor, der vor einer Gruppe von Kindern aus seinen Büchern gelesen hat. Auch mir wurden sie oft gestellt, aber eher in den Klassenzimmern in Deutschland, Schweiz und Österreich, den Ländern, in denen ich aus meinen Büchern gelesen habe.

Diesmal – im Juni 2005 – wurde ich von ca. zwanzig madagassischen Jungen und Mädchen befragt. Wir sassen in der damals seit kurzem gebauten Bibliothek „Fanovozantsoa Joseph Wresinski“, die sich in Antohomadinika, einem der ärmsten Wohnviertel Antananarivos, befindet. Der Weg zur Bücherei hatte mich an ärmliche Hütten vorbeigeführt, die sich links und rechts an einen kleinen schmutzig-grünen Kanal befanden, in dem sich der Unrat und das Abwasser sammelt. Hier, inmitten von Staub und Abfällen, spielten kleine Kinder, nicht weit von einem Müllberg, in dem eine junge Frau mit einem Baby nach etwas Nützlichem wühlte.

Immer noch mit den eben gesehenen Bildern der großen Armut vor Augen, saß ich nun in dieser kleinen Bibliothek, schaute auf die halbvollen Regale und ließ mir von den stolzen Jugendlichen erzählen, wie sie mit Hand angefaßt hatten am Bau ihrer Bücherei.

Und dann kamen ihre Fragen an mich, die Autorin aus Deutschland. Immer wieder schnellten ihre Hände in die Höhe. Nachdem ich von mir erzählt hatte, auch wie und warum ich angefangen hatte zu schreiben, erfuhr ich, dass einige der Jungen und Mädchen auch schrieben. Ein Junge zeigte mir die ersten 25 Seiten seines Theaterstücks und ein Mädchen fragte, wann ich denn wiederkommen würde, denn sie hätte auch eine Geschichte geschrieben … Und irgendwann war die Idee vom eigenen Buch da, das sie alle mit ihren Geschichten füllen wollten. Dass ich wiederkommen würde, war danach keine Frage mehr.

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NASRIN SIEGE